Pokalfinale AH Stadtpokal

Am Ende hat’s dann doch nicht gereicht. – Platz 2, doch die Welt geht davon nicht unter!

Ein Sieg von 4:1 des LSV Südwest über unsere Ü35 setzte den Schlusspunkt unter den diesjährigen Stadtpokal unserer Altersklasse. Das eindeutige Ergebnis spiegelt dabei auch zum Teil das wieder, was sich auf dem Platz über 90 Minuten abspielte. Am Ende war es ein beidseitig faires, aber doch nicht ganz auf Augenhöhe ausgetragenes Finale. Wir müssen zugeben, dass unser Gegner nicht nur sortierter und die ganze Spielzeit über engagierter sein Ziel verfolgte, sondern auch den größeren Willen zum Sieg mitbrachte und deshalb verdient als Sieger vom Platz ging. Unsere Gratulation an den LSV an dieser Stelle!

In einer laufintensiven Anfangsphase stand es bereits nach knapp zehn Minuten dank eines grandios eingeköpften Leders 1:0 für den LSV, keine zehn Minuten später dann das 2:0. Ein geschenktes Tor dank Abwehrfehler. Aufstehen, abputzen, weitermachen! Der Spielstand nach knapp 20 Spielminuten macht bekanntlich noch keinen Pokalsieger aus und so netzte Heider zum zwischenzeitlichen 2:1 ein – Wir waren wieder dran, brachten aber einfach keinen weiteren wirkungsvollen Konter oder wirkliche Torchancen zustande, so dass es dank einer weiteren Bude des LSV zur Halbzeit schon 3:1 gegen uns stand. Die Vorentscheidung?

Die Pausenansprache unseres Trainers appellierte zwar an die Moral und den Siegeswillen unserer Herde, sollte aber in der zweiten Hälfte nur zum Teil Früchte tragen.

Die zweite Halbzeit und zwei strategische Wechsel später: Es ist nun mehr Ruhe und Struktur im Spiel und das merkt der Gegner. Zwischenzeitlich flackert Hoffnung auf den Anschlusstreffer auf, die spätestens in der 72. Spielminute durch das 4:1 endgültig verloren gegangen ist. Die restliche Zeit spielte sich ohne nennenswerte Vorkommnisse, aber fair auf beiden Seiten herunter. Der Gegner und wir schienen uns mit dem Ergebnis (jeder auf seine Art) abgefunden zu haben. Der Abpfiff brachte die Gewissheit: Wir sind „nur“ Zweiter, der Pokal geht (diesmal) nicht an uns.

Selbstkritisch müssen wir feststellen: Geht klar! Glückwunsch an den LSV und seinen überragenden Knipser mit der Nummer 10, was auch der Live-Kommentator nicht ohne Unterton verlautbarte. Dennoch faire Gesten auf beiden Seiten, keine Karten während des Spiels, Shakehands, Schulterklopfen danach, Spalier bei der Preisverleihung. So schön und fair kann (Amateur-) Fußball sein! Respekt!!!

Am Ende steht das bittersüße Fazit: Manchmal verliert man, manchmal gewinnen die Anderen! Trotzdem sind wir ganz oben dabei (gewesen) und so weit gekommen. Es wäre ein Lacher, wenn es diese Truppe nicht nochmal so weit schaffen würde, denn: Nach dem Spiel ist vor dem Spiel!

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